Quo vadis, Qi? Akupunktur nach TCM
Als Bestandteil der drei Heilverfahren setze ich die Akupunktur ein, um das energetische Gleichgewicht meiner Patienten wieder herzustellen.
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt die Akupunktur seit über 2000 Jahren.
Chinesische Ärzte entwickelten ein System von über 360 Einflusspunkten, welche sich entlang von zwölf Linien über den Körper verteilen. Diese Linien wurden später von den Europäern mit dem Meridiansystem der Erde verglichen und daher als Meridiane bezeichnet. Jeder Meridian steht in enger Wechselbeziehung zu einem oder mehreren der in der TCM bekannten Organe.
In der Frühzeit kannten die Chinesen nicht alle Organe des Menschen, erst recht nicht deren komplizierte Funktionen. Dennoch bestanden bereits grundlegende Kenntnisse des menschlichen Körpers und man beschrieb eine Vielzahl von Erkrankungen. Die chinesische Medizin entwickelte Theorien über das Krankheitsgeschehen und Möglichkeiten, dieses durch ausgewählte Essenzen, Kräuter, Tees oder Akupunkturpunkte zu beeinflussen.
Im alten China ging man, entsprechend der damaligen Anschauung eines Yin-Yang-Dualismus, von einem Energie-Gleichgewicht aus, welches über das Wohlbefinden eines Menschen entscheidet. Das Yin und das Yang sind ein energetisches und funktionelles Gegensatzpaar: Yin ist das Substanzielle, das Kühle, das Feuchte, welches sich nach unten verdichtet und das Yang ist die Funktion, die Hitze, die Trockenheit, die sich nach oben kondensiert.
Nach diesem Prinzip wurde die chinesische Medizin bis in die Gegenwart hinein geprägt. Krankheiten werden demnach als Störung des Gleichgewichts zwischen Yin und Yang betrachtet. Die chinesischen Ärzte sehen in krankhaften Prozessen eine Hinderung des freien Flusses der Lebensenergie Qi, die, gleich dem Wasser in einem Röhrensystem, entlang der Meridiane durch den Körper fließt.
Durch Auswahl bestimmter Ausgleichs- und Stimulationspunkte habe ich die Möglichkeit den "Energiefluss" des Patienten von Hindernissen zu befreien und das Krankheitsgeschehen günstig zu beeinflussen. Dafür entwickelten die Chinesen eine Vielzahl von Akupunkturnadeln, welche durch ihre Feinheit und spezifische Formgebung lediglich einen Reiz ausüben, niemals aber Verletzungen verursachen.
Als Bestandteil der TCM wird die Akupunktur für alle Erkrankungen eingesetzt.
Behandlungsablauf:
Je nach Bedarf behandele ich den Patienten ein- bis zweimal wöchentlich, wobei eine Behandlung mindestens 30 Minuten dauert. Er wird sich unter der Therapie entspannen und sich auf die Wirkung der Akupunktur konzentrieren können. Das verstärkt und beschleunigt seinen Heilungsprozess, für den wir in der Regel zehn Sitzungen benötigen.